Sonntag, 6. Mai 2012

Diesmal stellte ich selber Herrn Rubinstein eine Frage auch diesmal kam recht schnell eine Antwort . Ich habe die Frage auch anderen Politikern wie Sören Link oder einen leitenden Herrn von den Grünen gestellt die beiden Herrschaften zogen es bisher vor nicht zu Antworten :



FRANK KNOTT fragt:

Gestern wurde bekannt, dass Stadtdirektor Dr. Greulich nach der Wahl von seinem bisherigen Posten zurücktritt, und sich seinen neuen Arbeitsplatz als 2. Geschäftsführer bei den Wirtschaftsbetrieben mehr oder weniger selbst schafft.

Würden Sie, wenn Sie gewählt werden, das zulassen? Duisburg steht unter Sparzwang, es sollen Arbeitsplätze in der Verwaltung eingespart werden, wie ist es zu vertreten, dass auf diese Weise eben ein hoch bezahlter Job neu entsteht und in den niedrigen Gehaltsgruppen gespart wird?


MICHAEL RUBINSTEIN antwortet:

Selbstverständlich habe auch ich die Presseberichterstattung über diesen Vorgang wahrgenommen.

Ich habe es als sehr unsensibel empfunden, dass Herr Dr. Greulich einen Tag, nachdem er pflichtgemäß sein rigoroses Sparpaket den Duisburger mitgeteilt hatte, mit seinen persönlichen Zukunftsplänen an die Öffentlichkeit geht.

Wir werden sehen, ob der Stadtrat die Zeit bis zur OB-Wahl nutzen wird, Herrn Dr. Greulich die von ihm formulierten „bestimmten Bedingungen“ zu verschaffen. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass sich genügend Ratsleute finden werden, die bereit wären, der Einrichtung eines Versorgungspostens zuzustimmen, während sie gleichzeitig grausame Einschnitte in das Leben der Bevölkerung beschließen.

Wenn ich gewählt werden sollte, werde ich die starke Stellung des Oberbürgermeisters dazu nutzen, im Rahmen des Arbeitsrechts und der geltenden Verträge darauf hinzuwirken, dass die städtischen Gesellschaften zukünftig nicht mehr von zwei Vorständen, sondern nur noch von einem geführt werden. Ich will, dass zweite Vorstandsposten nach einem altersbedingten Ausscheiden nicht wieder besetzt werden.


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